Pasten

Schmierung von Wellendichtringen

Zum Schutz der Radlager sind an der Aussenseite der Radlager Dichtringe verbaut, die das Eindringen von Wasser und Schmutz verhindern sollen. Die Dichtnuten gleiten auf einer Aluminiumbuchse. Die Dichtfläche wird üblicherweise mit Fett geschmiert - dies dient der Verbesserung der Gleiteigenschaften, reduziert Verschleiß von Dichtung und Buchse und dient als zusätzliche Abdichtung. Zumeist werden hier normale Lagerfette (Mineralöl/Lithiumseife) verwendet. Für die Paarung Elastomer/Metall sind diese jedoch nicht ideal - besser sind hier silikonbasierende Fette z.B. PG 54 oder spezielle Fette auf Syntheseölbasis mG GP 388;

Je nach Fahrgeschwindigkeit variiert die Gleitgeschwindigkeit zwischen Laufbuchse und Dichtring. Als Mittelwert könnnen etwa 4 m/s angenommen werden, es werden maximal 13 m/s erreicht.

Bei etwa 8000 km im Fahrbetrieb werden Dichtung und Laufbuchse gereinigt und inspiziert - in der Regel hinterlässt der Dichtungssitz auf der Buches eine relativ stark ausgeprägte Verschleißspur, auch die Dichtung verschleißt (die Dichtungssitze werden breiter, Gummi wird abgerieben) Die Dichtungen müssen in der Regel nach spätestens 15.000 km ausgetauscht werden.

 

Bild 1 - Laufbuchse und Dichtring
Bild 2 - Fettdepot im Dichtsitz
Verschleiß Vergleich – PG 54 / GP 388 mit und ohne NanoVit

Die Zugabe einer kleinen Menge NanoVit-Pulver zum Fett (GP 388) verbessert die Verschleißsituation deutlich - die Verschleißspuren nach vergleichbaren Laufleistungen und Bedingungen sind deutlich geringer.

Belastbarkeitsprüfung von Schmierstoffen im Grenz- und Mischreibungsgebiet in Newton/mm2.